Als ich gelesen habe, dass dieses Buch auf einer Idee von Sebastian Fitzek basiert, aber von Vincent Kliesch geschrieben ist, war ich neugierig.
Autor: Vincent Kliesch
Verlag: Droemer Knaur
Seiten: 352
ISBN: 978-3-426-30718-2
Preis: 12,99€ (Taschenbuch)
Inhalt:
Die
kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt dem berühmten
forensischen Phonetiker Matthias Hegel, um Wahrheit von Lüge zu
unterscheiden. Zahlreiche Kriminelle konnten mit seiner Hilfe bereits
überführt werden. Hat der Berliner Forensiker nun selbst gelogen?
Allzu freimütig scheint sein Geständnis, eine Obdachlose in einem
heftigen Streit ermordet zu haben. Die True-Crime-Podcasterin Jula
Ansorge, darauf spezialisiert, unschuldig Verurteilte zu
rehabilitieren, will unbedingt die Wahrheit herausfinden. Doch als
sie zu tief in Hegels Fall gräbt, bringt sie nicht nur sich selbst
in größte Gefahr …
Meine Meinung:
Das Cover ist schlicht
und sagt nichts über die Geschichte aus, was ich ein wenig schade
finde.
Der Schreibstil hat mir
gut gefallen, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Hier
nochmals der Hinweis: man darf sich von dem Namen Fitzek nicht
verwirren lassen, er ist nicht der Autor! Trotzdem kann Vincent
Kliesch meiner Meinung nach sehr gut mithalten.
Die Idee eines
akustischen Profilers finde ich sehr interessant und gut umgesetzt.
Hier und da hätte ich gerne noch ein paar mehr Informationen über
diesen Beruf gehabt, im großen und ganzen hat es mir aber gefallen.
Matthias Hegel, genannt
Auris, ist mir anfangs sehr sympathisch gewesen. Auch wenn ich seine
Handlungen natürlich zu Beginn nicht verstehen konnte, so war ich
doch sehr gespannt, was die Gründe für diese sind. Im Laufe der
Geschichte wurde mir Hegel leider jedoch zusehens unsympathischer.
Wie man so stur und teilweise auch unfreundlich sein kann, habe ich
nicht verstanden. Dass seine Figur aber genau darauf abzielt,
immerhin soll er ja einen Mord begangen haben, ist klar.
Die
True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge hingegen war mir anfangs nicht
sympathisch. Sie schien mir ein wenig zu kühl, zu unfreundlich,
zu... Naja, einfach unsympathisch. Das hat sich jedoch verändert,
denn schließlich ist sie diejenige, die immer mehr im Mittelpunkt
steht und ich finde, sie hat sich in ihrer Art etwas gewandelt.
Das Buch lebt von seinen
Irrungen und Wirrungen, sodass ich irgendwann nicht mehr wusste, was
ich noch glauben soll. Viele Fragen werden geklärt, doch einiges ist
noch offen. Die Zusammenhänge habe ich nicht zu 100% verstanden, ich
hoffe, Teil 2 bringt hier Aufklärung. Ich bin sehr gespannt, wie es
mit Auris weitergeht, denn den Cliffhanger lasse ich so nicht stehen.

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