Eigentlich halte ich mich von dem Genre Historische Romane fern, da ich damit so gar nichts anfangen kann. Doch mein Vater hat mir immer wieder von dieser Reihe vorgeschwärmt und mir geraten, ich solle es doch einfach mal probieren. Gesagt, getan.
Inhalt:
England
um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von
Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit
durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg
gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine
Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er
tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie
dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie.
Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer
Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind ...
Meine Meinung:
Das Buch spielt in
England in den 1930er Jahren, eine Zeit, die mich schon immer
fasziniert hat. Wir lernen den jungen Harry Clifton kennen, der in
ärmlichen Verhältnissen lebt. Sein Onkel arbeitet im Hafen, seine
Mutter in Hotels als Kellnerin. Sein Vater sei im Krieg gestorben,
wird Harry immer wieder erzählt. Doch schon mit seinen jungen Jahren
weiß er, dass das nicht sein kann. Die Verhältnisse, in denen Harry
und seine Familie leben, werden eindrücklich geschildert und
erklärt, sodass man einen umfassenden Einblick in das Leben der
Familie Clifton erhält. Als Harry zur Schule geht, lernt er dort
seinen besten Freund Giles kennen. Dieser stammt aus einer reichen
Familie, um die es ebenfalls ein Geheimnis gibt... Beide Familien
sind miteinander verbunden, was sie im Laufe der Jahre vor immer
größer werdende Probleme stellt.
Interessant wird das
ganze ebenfalls dadurch, dass das Buch in verschiedene Abschnitte
geteilt ist. Jeder Abschnitt wird aus der Sicht einer anderen Person
erzählt, sodass man manche Situationen mehrmals erlebt, nur eben
durch ander Blickwinkel. Nach und nach fügt sich dem Leser ein Bild
zusammen und hofft mit den Figuren, dass sie die Geheimnisse
aufdecken.
Jeffrey Archer hat es
geschafft, mich mit einer „einfachen“ Familiengeschichte an die
Seiten zu fesseln, sodass ich im England der 30er Jahre gefangen war.
Der Cliffhanger zum Schluss ist fies, sodass ich sehr froh bin,
direkt weiterlesen zu können.
Eine klare Empfehlung
also auch für diejenigen, die sonst keine historischen Bücher
lesen. Diese Reihe ist zumindest einen intensiveren Blick wert!

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