Autorin: L. J. Shen
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 470
ISBN: 978-3-7363-0703-2
Preis: 12,90€ (Paperback)
Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Inhalt:
Rosie
LeBlanc war ein Teenager, als sie Dean Cole zum ersten Mal begegnete.
Es war Liebe auf den ersten Blick. Doch Dean brach ihr Herz, als er
sich nicht für sie, sondern für eine andere entschied. Nach elf
Jahren stehen sich die beiden nun erneut gegenüber. So viel hat sich
verändert zwischen ihnen, so viel ist geschehen. Doch ein Blick in
Deans Augen genügt, und die Sehnsucht und das Verlangen sind wieder
da, viel stärker noch als damals. Dean ist fest entschlossen, Rosie
davon zu überzeugen, dass er seinen Fehler bereut und dass sie zu
ihm gehört – für immer. Was er nicht weiß: Rosie ist krank.
Sehr krank. Und für eine zweite Chance könnte es schon zu spät
sein ...
Meine Gedanken zum Buch:
Leider fand ich Teil eins
nicht ganz so überzeugend, sodass es einige Zeit gedauert hat, bis
ich diese Reihe weitergelesen habe.
Rosie scheint auf den
ersten Blick ein ganz normales Mädchen zu sein, doch ihr wahres Ich
versteckt sie hinter einer Fassade, über die sie niemanden blicken
lässt. Sie ist krank und möchte deswegen so wenige Menschen wie
möglich an sich heran lassen. Stark finde ich, dass Rosie sich eben
nicht durch ihre Krankheit definiert, sondern ihr Leben so leben
will, wie es ihr gerade passt. Als Leser merkt man sofort, dass sie
ihre Gefühle für Dean versteckt und am liebsten niemals über sie
sprechen würde.
Dean ist zwar ein
typischer Bad Boy, allerdings mochte ich ihn von Anfang an.
Irgendetwas hat er an sich, was ich sofort mochte und was ihn mir von
Seite zu Seite immer sympathischer gemacht hat.
Rosie und Dean verbindet
eine Art gemeinsame Vergangenheit, aber nicht so, wie man es zunächst
denken mag. Auch diese Situation wird in der Geschichte immer wieder
aufgegriffen, was dem Leser verständlich macht, warum eine Liebe
zwischen den beiden kompliziert sein könnte.
„Wahrheiten können
unbequem sein. Darum neigen die Menschen dazu, sie zu verdrängen.
Häufig liegen sie im Verborgenen.“ (S.
291)
Leider wird hier das
Klischee der mangelnden Kommunikation zwischen den beiden voll
ausgeschöpft. Hätten beide offen und ehrlich über gewisse Dinge
gesprochen, hätte es manche Probleme gar nicht erst gegeben.
Natürlich dient dies dem Spannungsaufbau, allerdings war es mir hier
ein wenig zu viel.
Wer hier eine romantische
Geschichte erwartet, ist ebenso fehl am Platz. Dean und Rosie sind
kein romantisches Liebespaar, viel eher umgibt sie ständig etwas
düsteres. Mich hat das allerdings nicht gestört.
Alles in allem hat mir
dieser Teil besser gefallen, als der erste. Das liegt vor allem an
Dean, den ich wirklich sympathisch finde, anders als Vicious, mit dem
ich im ersten Teil nur wenig anfangen konnte.

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