Dieses Buch hat mich vor allem deshalb angesprochen, weil ich mich sehr für die Zeit rund um den zweiten Weltkrieg interessiere.
Autorin: Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt
Seiten: 544
ISBN: 978-3-8052-0029-5
Preis: 24€ (Hardcover)
Inhalt:
1937:
Hals über Kopf folgt die Engländerin Alice ihrem Verlobten Bennett
nach Amerika. Doch anstatt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten
findet sie sich in Baileyville wieder, einem Nest in den Bergen
Kentuckys. Mächtigster Mann ist der tyrannische Minenbesitzer
Geoffrey Van Cleve, ihr Schwiegervater, unter dessen Dach sie leben
muss.
Neuen Lebensmut schöpft Alice erst, als sie sich den Frauen
der Packhorse Library anschließt, einer der Bibliotheken auf dem
Lande, die auf Initiative von Eleanor Roosevelt gegründet wurden.
Wer zu krank oder zu alt ist, dem bringen die Frauen die Bücher
nach Hause. Tag für Tag reiten sie auf schwer bepackten Pferden in
die Berge.
Alice liebt ihre Aufgabe, die wilde Natur und deren
Bewohner. Und sie fasst den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Gegen
alle Widerstände.
Meine Gedanken zum
Buch:
Jojo Moyes hat hier ein
Buch geschaffen, das mich auf eine ganz eigene Art und Weise berührt
hat. Ihr Schreibstil ist sehr einfühlsam und ich hatte keine
Schwierigkeiten, die Charaktere zu verstehen.
Das Cover scheint auf den
ersten Blick sehr unscheinbar zu sein, doch passt es meiner Meinung
nach einfach perfekt zur Geschichte.
Alice ist eine junge
Engländerin, die einen Amerikaner geheiratet hat und nun zu ihm
gezogen ist. Als Leser merkt man recht schnell, dass irgendetwas ganz
und gar nicht stimmt. Allen voran ihr Schwiegervater macht ihr das
Leben schwer. Ich hatte während des Lesens eine solche Wut auf den
Mann, sodass ich gerne in das Buch gesprungen wäre und ihm eine
geknallt hätte. Er war mir von Anfang an unsympathisch und das aus
gutem Grund, wie sich herausstellt. Alice' Mann war für mich nur ein
Schatten seines Vaters. Ihn konnte ich auch nicht verstehen und mit
der Zeit entwickelte ich auch auf ihn eine gewisse Wut. Alice tat mir
währenddessen einfach nur leid.
Die
Satteltaschen-Bibliothek ist ihre Rettung und ich hatte sofort
Hoffnung für Alice. Ich fand es so schön zu sehen, wie sie in ihrer
neuen Aufgabe aufgeht und sich entwickelt. Allerdings stehen die
Frauen der Bibliothek häufig vor Problemen, die ihnen das Leben
schwer machen...
Dieses Buch vermittelt
Mut und eine große Portion Hoffnung an jeden. Ich habe Alice und
ihre Freundinnen bewundert und finde sie unglaublich stark.
Die Geschichte hat mich
sehr berührt und mich gut unterhalten, sodass ich sie gerne
weiterempfehle!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen