Inhalt:
Es
sind besondere Kunden, denen der Buchhändler Carl Christian Kollhoff ihre
bestellten Bücher nach Hause bringt, abends nach Geschäftsschluss, auf seinem
Spaziergang durch die pittoresken Gassen der Stadt. Denn diese Menschen sind
für ihn fast wie Freunde, und er ist ihre wichtigste Verbindung zur Welt. Als
Kollhoff überraschend seine Anstellung verliert, bedarf es der Macht der Bücher
und eines neunjährigen Mädchens, damit sie alle, auch Kollhoff selbst, den Mut
finden, aufeinander zuzugehen
Meine Gedanken:
Hach, es war soooo schön! Diese Geschichte transportiert
die Liebe zu Büchern auf eine ganz besondere Art! Ehrlich gesagt hatte ich mit
Carl am Anfang so meine Probleme, aber mit der Zeit habe ich ihn immer besser
verstehen können.
„Denn selbst wenn ein wunderbares Buch an genau
der richtigen Stelle mit den passenden Worten endete und alles, was noch kommen
könnte, diese Perfektion nur zerstören würde, wünschte man sich mehr Seiten.
Das war die Schizophrenie des Lesens.“ (S. 124)
Man spürt die Leidenschaft zu Büchern und dem geschriebenen Wort sehr und das hat mir unheimlich gut gefallen. Es gab kein unnötiges Drama, eher viele Szenen – auch ernstere – mit denen ich so nicht gerechnet habe. Der letzte Funke hat gefehlt, aber „Der Buchspazierer“ ist definitiv eine Leseempfehlung!
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