Inhalt:
Jude,
JB, Willem und Malcolm: Vier New Yorker, die sich am College kennengelernt
haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur
im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich
zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle,
schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten.
»Ein wenig Leben« ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit
erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe.
Jude ist ein gebrochener Mensch, der sich wertlos und unverstanden
fühlt. Sein Leben ist eine Ansammlung von schrecklichen Erlebnissen, die seine
Freunde erst nach und nach erfahren. Als Leser wird man immer tiefer in Judes
Leben und Gedanken gezogen, bis man keine Chance mehr hat zu entkommen.
„Ich glaube, der Trick bei Freundschaften
besteht darin, Menschen zu finden, die besser sind als man selbst – nicht klüger,
nicht cooler, sondern liebenswürdiger und großzügiger und nachsichtiger -, und
sie dann für das wertzuschätzen, was sie dir beibringen können, und ihnen
zuzuhören, wenn sie dir etwas über dich sagen, ganz egal wie schlecht – oder gut
– es ist, und ihnen zu vertrauen, was der schwierigste Teil ist. Aber auch der
beste.“ (S. 284)
Ein Buch über Freundschaft und einen Mann, der versucht ein
wenig zu leben. Immer wieder musste ich eine Pause beim Lesen einlegen und das Gelesene
sacken lassen und verarbeiten.
Definitiv keine leichte Lektüre, aber ich bin so froh, dass
ich mich getraut habe es zu lesen!
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