Inhalt:
Ohne zu bremsen, rast die Innenministerin
Dr. Patricia Kohlbeck mit ihrem Dienstwagen in die Spree. Mit dabei: ihre
Tochter Maja. »Du kannst niemandem trauen, sie stecken alle mit drin«, ist das
Letzte, was sie zu ihrer Tochter sagt, bevor sie ertrinkt. Auch Maja stirbt –
wacht jedoch wenige Stunden später unversehrt in einem Leichensack im
Krankenhaus wieder auf. Wie ist das möglich? Während Maja versucht, Antworten
zu finden, ereignet sich eine verheerende Naturkatastrophe nach der anderen.
Und gegen ihren Willen gerät sie in einen Konflikt aus Lügen, Intrigen und Machtkämpfen,
dessen Folgen fatale Ausmaße annehmen.
Meine
Gedanken:
Ich kannte
bisher nur die Jugendbücher von Anne Freytag und war dementsprechend etwas
unsicher, was das neue Genre von ihr betrifft. Dennoch habe ich es gewagt und
definitiv nicht bereut! Es handelt sich hierbei um einen Polit-Thriller, der
mich immer wieder den Kopf über unsere Welt hat schütteln lassen. Unheimlich
spannend verpackt die Autorin hier die Umweltproblematik und wie eine Zukunft
aussehen könnte. Durch die kurzen Kapitel, die immer spannend enden, fliegt man
nur so durch die Seiten und blättert Seite um Seite um, ohne es zu merken. Den
Klappentext finde ich im Nachhinein wirklich sehr nichtssagend. Leider hat mir
die Nähe zu Maja gefehlt. Ich hätte sie gerne besser kennengelernt, gewusst wer
sie vor dem Unfall war und wie ihr Leben aussah. Natürlich steht ihre aktuelle
Situation im Vordergrund, dennoch hätte ich mit einfach ein bisschen mehr Maja
gewünscht. Auch das Ende hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen, hier hätte
ich mir noch ein paar mehr Erklärungen gewünscht. Dennoch kann ich „Aus
schwarzem Wasser“ nur empfehlen, an Spannung mangelt es definitiv nicht!
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