Montag, 20. Juni 2022

Aus schwarzem Wasser - Anne Freytag

Inhalt:

Ohne zu bremsen, rast die Innenministerin Dr. Patricia Kohlbeck mit ihrem Dienstwagen in die Spree. Mit dabei: ihre Tochter Maja. »Du kannst niemandem trauen, sie stecken alle mit drin«, ist das Letzte, was sie zu ihrer Tochter sagt, bevor sie ertrinkt. Auch Maja stirbt – wacht jedoch wenige Stunden später unversehrt in einem Leichensack im Krankenhaus wieder auf. Wie ist das möglich? Während Maja versucht, Antworten zu finden, ereignet sich eine verheerende Naturkatastrophe nach der anderen. Und gegen ihren Willen gerät sie in einen Konflikt aus Lügen, Intrigen und Machtkämpfen, dessen Folgen fatale Ausmaße annehmen.


Meine Gedanken:

Ich kannte bisher nur die Jugendbücher von Anne Freytag und war dementsprechend etwas unsicher, was das neue Genre von ihr betrifft. Dennoch habe ich es gewagt und definitiv nicht bereut! Es handelt sich hierbei um einen Polit-Thriller, der mich immer wieder den Kopf über unsere Welt hat schütteln lassen. Unheimlich spannend verpackt die Autorin hier die Umweltproblematik und wie eine Zukunft aussehen könnte. Durch die kurzen Kapitel, die immer spannend enden, fliegt man nur so durch die Seiten und blättert Seite um Seite um, ohne es zu merken. Den Klappentext finde ich im Nachhinein wirklich sehr nichtssagend. Leider hat mir die Nähe zu Maja gefehlt. Ich hätte sie gerne besser kennengelernt, gewusst wer sie vor dem Unfall war und wie ihr Leben aussah. Natürlich steht ihre aktuelle Situation im Vordergrund, dennoch hätte ich mit einfach ein bisschen mehr Maja gewünscht. Auch das Ende hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen, hier hätte ich mir noch ein paar mehr Erklärungen gewünscht. Dennoch kann ich „Aus schwarzem Wasser“ nur empfehlen, an Spannung mangelt es definitiv nicht!



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