Vorab erstmal ein riesiges Danke an den Forever-Verlag für das Rezensionsexemplar!
Ich bin auf dieses Buch durch Instagram aufmerksam geworden, da ich der Autorin schon längere Zeit folge. Deswegen war es für mich ein Muss, ihr Buch zu lesen.
Autorin: Jennifer Bright
Verlag: Forever
Verlag: Forever
Seiten: 300
ISBN: 978-3-95818-472-5
Preis: 15€ (Taschenbuch)
Inhalt:
Zoe
lebt mit ihrer besten Freundin Kate in einer WG in London und wünscht
sich nichts mehr, als frei zu sein. Frei von den Erwartungen ihrer
Eltern und frei von den Panikattacken, die sie immer wieder
erschüttern. Als Kates neuer Freund Noah eine Unterkunft braucht,
stimmt Zoe zu, ihn vorübergehend einziehen zu lassen. Obwohl ihr
Aufeinandertreffen alles andere als reibungslos verläuft, entdeckt
sie mit der Zeit immer mehr Gemeinsamkeiten und fühlt sich zu Noah
hingezogen. Zoe weiß, dass ihre Gefühle falsch sind und sie die
Freundschaft zu Kate kosten könnten. Doch als Zoe bemerkt, dass sie
an Noahs Seite freier ist als jemals zuvor, geraten ihre guten
Vorsätze ins Wanken …
Meine Meinung:
Titel und Cover finde ich
wundervoll. Der Titel bringt die gesamte Geschichte auf den Punkt und
beschreibt das Problem, das allgegenwärtig ist. Das Cover gefällt
mir wirklich gut, ich mag die Farben und die verschiedenen Facetten,
die es hier aufzeigt.
Ich finde, man merkt
zwar, dass es das erste Buch der Autorin ist, dennoch habe ich es
nicht als negativ empfunden. Anfangs fand ich den Prolog ein wenig
seltsam, doch im Nachhinein genau richtig. Wir lernen Zoe, Kate und
ihre Freundschaft sofort kennen, was wichtig als Grundlage der
Geschichte ist.
Zoe ist nach der Trennung
von ihrem Ex-Freund eigentlich so gar nicht auf der Suche nach einer
neuen Beziehung. Ich habe sie als sehr angenehmen und warmherzigen
Charakter wahrgenommen. Kate wird einem als die typische und
sympathische beste Freundin gezeigt, sodass man annimmt, dass nichts
zwischen die beiden kommen könnte. Kate ist sehr sprunghaft, was
ihre Beziehungen angeht, weshalb mich der Verlauf der Handlung nicht
gewundert oder überrascht hat. Noah ist endlich mal ein Charakter,
der nicht als typischer Bad Boy deklariert ist. Es ist nett,
freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen, quasi der perfekte
Freund. Das erste Aufeinandertreffen von Zoe und Noah ist
ausgesprochen witzig, auch wenn Zoe das so nicht sieht. Der Schock,
dass Noah der Freund ihrer besten Freundin ist, wird realistisch
dargestellt. Ich habe mir die Frage gestellt, wie es funktionieren
soll, dass die beiden sich annähern, wenn sie doch mit Kate in einer
Wohnung wohnen. Die Autorin hat eine solide Lösung gefunden, die man
kritisch betrachtet allerdings für nicht ganz realistisch halten
könnte. Nichsdestotrotz ist diese Idee wichtig, denn ohne würde die
Geschichte nicht funktionieren.
„Und alles, was ich
gerne machen möchte, ist, ihn in den Arm zu nehmen. Ich möchte ihm
sagen, dass er stark ist. Selbst in schwachen Momenten. Jeder von uns
braucht mal eine Schulter, an die er sich anlehnen kann, an der er
all seinen Gefühlen freien Lauf lassen kann. Er soll keinen
Augenblick glauben, dass es schwach ist, Gefühle zu zeigen und
aufrichtig zu sein.“ (S.
234f.)
Ich habe sowohl Noah als
auch Zoe in mein Herz geschlossen und finde auch die Panikattacken
von Zoe realistisch. Ich konnte quasi fühlen, wie es ihr gerade
geht. Anfangs sieht es so aus, als würden die beiden nur gute
Freunde werden, doch schnell wird klar: da besteht eine gewisse
Anziehung. Natürlich wollen weder Zoe noch Noah dieser nachgeben,
schließlich ist ihre Liebe „verboten“. Dieser Aspekt macht die
ganze Geschichte sehr spannend, denn alles muss vor Kate
geheimgehalten werden, was einige Hürden mit sich bringt.
Neben Noah, Kate und Zoe
ist mir auch Zoes Opa sehr sympathisch gewesen, denn er spielt eine
nicht unwichtige Rolle für das Geschehen und erinnert mich ein wenig
an meinen eigenen Opa.
Ich habe die Geschichte
wirklich gerne gelesen, zumal sie ohne einen Bad Boy auskommt und
eine Situation erzählt, die durchaus in der Realität vorkommen
könnte. Ich freue mich auf weiteren Lesestoff der Autorin!

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