Montag, 27. April 2020

The Mister - E L James


Nachdem mir „Shades of Grey“ der Autorin recht gut gefallen hat, wollte ich auch dieses Buch hier lesen.

Autorin: E L James

Verlag: Goldmann 
Seiten: 608
ISBN: 978-3-442-49024-0
Preis: 15€ (Paperback)

Inhalt:
London 2019. Das Leben meint es gut mit Maxim Trevelyan. Er ist attraktiv, reich und hat Verbindungen in die höchsten Kreise. Er musste noch nie arbeiten und hat kaum eine Nacht allein verbracht. Das alles ändert sich, als Maxim den Adelstitel, das Vermögen und die Anwesen seiner Familie erbt – und die damit verbundene Verantwortung, auf die er in keiner Weise vorbereitet ist. Seine größte Herausforderung stellt aber eine geheimnisvolle, schöne Frau dar, der er zufällig begegnet. Wer ist diese Alessia Demachi, die erst seit Kurzem in England lebt und nichts besitzt als eine gefährliche Vergangenheit? Maxims Verlangen nach dieser Frau wird zur glühenden Leidenschaft – einer Leidenschaft, wie er sie noch nie erlebt hat. Als Alessia von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, versucht Maxim verzweifelt, sie zu beschützen. Doch auch Maxim hütet ein dunkles Geheimnis.

Meine Meinung:
Angesprochen hat mich das ganze einmal mit dem Aspekt, dass die Geschichte in London spielt und zum anderen klingt der Klappentext auch ganz interessant.
Allerdings ist mir schon nach knapp 50 Seiten klar geworden: das hier wird nicht mein Buch. Ich hatte eine spannende und vielleicht auch düstere Handlung erwartet, doch hier gibt es ganz eindeutig starke Parallelen zu SOG.
Die Vergangenheit von Alessia klingt spannend und macht neugierig, doch schon nach wenigen Seiten habe ich geahnt, was sie zu verbergen versucht. Leider lag ich damit auch richtig, sodass ich nur gewartet habe, bis Maxim es herausfindet.
Sowohl mit Alessia als auch mit Maxim hatte ich große Schwierigkeiten. Alessia ist das typische schüchterne Mädchen, dass noch nie einen Freund hatte und versucht, nicht aufzufallen. Maxim erfüllt das Klischee Bad Boy voll und ganz: er ist reich, hat einen Adelstitel und eine Frau nach der nächsten. Natürlich nur bis Alessia kommt, denn dann hat er plötzlich nur noch Augen für sie. Maxims Verhalten ändert sich schlagartig, was alles andere als glaubwürdig ist.
Beide Charaktere entsprechen dem typischen Klischee, was mich total stört. Das Bild einer vernünftigen und vor allem funktionierenden Beziehung wird hier völlig verzerrt und Frau und Mann in ihre jeweiligen Schubladen geschoben.
Letzten Endes war ich total genervt und froh, dass ich das Buch beenden konnte. Ich finde das wirklich schade, denn die Geschichte hat viel Potenzial, aus dem meiner Meinung nach leider nichts gemacht wurde. Kein Autor und kein Buch hat es verdient, dass man froh ist, das Buch zu beenden. Mir ging es hier leider genauso und ich kann nicht wirklich etwas positives aus der Geschichte ziehen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen