Sonntag, 7. Juni 2020

Der Seelenbrecher - Sebastian Fitzek


Dieses Buch von Fitzek ist schon etwas älter, wird aber von vielen in den Himmel gelobt, weshalb ich es jetzt auch mal lesen wollte.



Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur 
Seiten: 368
ISBN: 978-3-426-63792-0
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:
Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ›Seelenbrecher‹ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben.

Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ...


Meine Gedanken zum Buch:
Die Art und Weise, wie das Buch aufgebaut ist, hat mich anfangs sehr verwirrt. Ich möchte nicht spoilern, deswegen gehe ich nicht näher darauf ein, aber nach etwa 100 Seiten hat der Aufbau einen Sinn ergeben.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch anders, als alle Bücher, die ich bisher von dem Autor gelesen habe. Als Leser wird man ganz bewusst in eine Richtung gelenkt und fängt an, alles, was geschieht nur unter einem einzigen Aspekt zu betrachten. Ich habe zwischenzeitlich versucht, eine andere Idee mit in meine Gedanken zu nehmen, doch das hat nicht funktioniert. Man ist so in der Geschichte und den Dingen, die man glaubt zu wissen, gefangen, dass andere Ideen nahezu unmöglich sind.
Zur Geschichte selbst möchte ich gar nicht so viel sagen, da einiges spoilern könnte. Während des Lesens hat man immer die gruselige Atmosphäre im Kopf, in der das ganze spielt. Was mit den Opfern des Seelenbrechers geschehen ist, bleibt sehr lange Zeit unklar. Ich muss sagen, ich hätte nicht herausgefunden, was mit den Opfern geschehen ist. Anders sieht es bei der Täterfrage aus. Ich hatte immer wieder den Verdacht, dass irgendetwas an der Theorie, die einem präsentiert wird, nicht stimmt. Ob ich allerdings auf die richtige Person gekommen wäre, wage ich zu bezweifeln...
Alles in allem ein spannender Psychothriller, der seinem Namen wirklich alle Ehre macht.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen