Dieses Buch von Fitzek ist schon etwas älter, wird aber von vielen in den Himmel gelobt, weshalb ich es jetzt auch mal lesen wollte.
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Seiten: 368
ISBN: 978-3-426-63792-0
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
Inhalt:
Drei
Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden
spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die
Presse den ›Seelenbrecher‹ nennt, genügt: Als man die Frauen
wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie
lebendig in ihrem eigenen Körper begraben.
Kurz vor Weihnachten
wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer
psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt
feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz
bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt
abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen
einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens, die nun
folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ...
Meine Gedanken zum
Buch:
Die Art und Weise, wie
das Buch aufgebaut ist, hat mich anfangs sehr verwirrt. Ich möchte
nicht spoilern, deswegen gehe ich nicht näher darauf ein, aber nach
etwa 100 Seiten hat der Aufbau einen Sinn ergeben.
Meiner Meinung nach ist
dieses Buch anders, als alle Bücher, die ich bisher von dem Autor
gelesen habe. Als Leser wird man ganz bewusst in eine Richtung
gelenkt und fängt an, alles, was geschieht nur unter einem einzigen
Aspekt zu betrachten. Ich habe zwischenzeitlich versucht, eine andere
Idee mit in meine Gedanken zu nehmen, doch das hat nicht
funktioniert. Man ist so in der Geschichte und den Dingen, die man
glaubt zu wissen, gefangen, dass andere Ideen nahezu unmöglich sind.
Zur Geschichte selbst
möchte ich gar nicht so viel sagen, da einiges spoilern könnte.
Während des Lesens hat man immer die gruselige Atmosphäre im Kopf,
in der das ganze spielt. Was mit den Opfern des Seelenbrechers
geschehen ist, bleibt sehr lange Zeit unklar. Ich muss sagen, ich
hätte nicht herausgefunden, was mit den Opfern geschehen ist. Anders
sieht es bei der Täterfrage aus. Ich hatte immer wieder den
Verdacht, dass irgendetwas an der Theorie, die einem präsentiert
wird, nicht stimmt. Ob ich allerdings auf die richtige Person
gekommen wäre, wage ich zu bezweifeln...

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