Dieses Buch wurde so oft in der Kritik gelobt, sodass ich neugierig geworden bin.
Inhalt:
Eine
fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder
folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden
minutiös eingehalten. Der Vater versorgt seine Familie mit Nahrung,
er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert
sich darum, dass seine Kinder eine Mutter haben – koste es, was es
wolle. Doch eines Tages gelingt dieser die Flucht. Und nun geht der
Albtraum richtig los. Denn vieles scheint darauf hinzudeuten, dass
sich der Vater mit aller Macht zurückholen will, was ihm gehört.
Wahn oder Wirklichkeit?
Meine Gedanken zum
Buch:
Das Cover ist sehr
passend gewählt, denn auch wenn die Hütte nur aus Stäben besteht,
so stellt sie doch sehr gut die Hütte aus der Geschichte dar.
Der Schreibstil ist
vielleicht für einige zu Anfang sehr ungewöhnlich, da Thriller
normalerweise nicht in der Ich – Perspektive geschrieben sind. Ich
persönlich hatte keine Probleme damit und finde es toll, dass neben
der Idee auch der Schreibstil ein ganz anderer ist. Man liest die
Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, die sich aber gut
auseinander halten lassen, sodass man den Überblick über die
einzelnen Figuren behält.
Das Buch ist auf jeden
Fall nichts für schwache Nerven, denn was hier geschieht ist grausam
und erschreckend. Es wird mit der menschlichen Psyche gespielt,
sodass man am Schluss immer wieder zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit
schwankt.
Es gibt nach gut 100
Seiten eine Wendung, mit der ich so nicht gerechnet habe und mit der
sich alles verändert. Ich wusste irgendwann nicht mehr, was ich noch
denken sollte, da durch die verschieden Perspektiven verschiedene
Lösungen zur Auswahl stehen. Wie sich alles am Ende zusammenfügt,
ist wirklich schrecklich...
Romy Hausmann hat eine
Geschichte geschaffen, die ich so noch nie gelesen habe und nicht aus
der Hand legen wollte. Ein großartiges Debüt der Autorin!

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