Autorin: Emma Scott
Verlag: LYX
Seiten: 392
ISBN: 978-3-7363-1128-2
Preis: 12.90€ (Paperback)
Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Inhalt:
College-Studentin
Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der
attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und
obwohl Autumn sich stark zu Connor hingezogen fühlt, spürt sie auch
zu Wes eine unerklärliche, tiefe Verbindung. Während ihre
verwirrenden Gefühle Autumn zunehmend in Seelennot bringen,
verstricken die beiden Freunde sich immer weiter in ihrer gut
gemeinten Täuschung. Und als Connor nach einem Streit mit seiner
Familie eine folgenschwere Entscheidung trifft, steht plötzlich noch
viel mehr als nur ihre Freundschaft auf dem Spiel ...
Meine Gedanken zum
Buch:
Emma Scott ist eine
Queen, was gefühlvolle und poetische Geschichten angeht. Schon mit
dem All-In-Duett konnte sie mich begeistern und ich war so gespannt
auf dieses Duett.
Eigentlich sind
Dreiecksgeschichten nicht mein Fall, aber ich hatte nur positives
über die Bücher gehört, weshalb ich sie unbedingt lesen wollte.
Autumn ist eine
Protagonistin aus einfachen Verhältnissen, die für ihren Traum,
einen Abschluss in Harvard, kämpft. Ich finde den Namen wunderschön
und er passt wirklich gut zu ihr und der Beschreibung von Emma Scott.
Nach ihrer letzten Beziehung will Autumn erstmal Single bleiben und
sich nicht sofort wieder binden. Die Rechnung hat sie jedoch ohne
Connor gemacht, in den sie sich langsam aber sicher verliebt. Ich
liebe Autumns Art, mit anderen zu sprechen. Sie ist sehr einfühlsam
und alles andere als oberflächlich. Wenn sie jemanden oder etwas
mag, dann mit ganzem Herzen.
Connor hat Probleme mit
seinen Eltern, weshalb er auf mich immer einen unzufriedenen Eindruck
gemacht hat. Er hat einen Traum, doch seine Eltern stehen ihm dabei
im Weg. Ich hätte ihn mir an manchen Stellen noch etwas stärker
gewünscht, dass er sich auch mal zur Wehr setzt, aber ich mag ihn
sehr. Als er auf Autumn trifft, verändert sich etwas in ihm und er
will für sie gut genug sein.
„Wozu ist Romantik
überhaupt gut? Ein paar hübsche Worte bedeuten gar nichts, wenn
nicht etwas Echtes dahintersteht.“ (S.
59)
Weston hat wenig Freunde
und ist lieber für sich, ich habe ihn immer den „stillen Dichter“
genannt. Man merkt ihm an, dass er im Grunde wütend und enttäuscht
ist. Woran das liegt, erfährt man als Leser recht schnell. Für mich
ist sein Verhalten eine logische Schlussfolgerung der Ereignisse. Wes
kann unheimlich gut mit Worten umgehen und bemüht sich um Autumn,
doch mehr als Freundschaft scheint da nicht zu sein.
Alle drei sind auf ihre
eigene Art besonders und haben mich berührt. Sowohl Weston als auch
Connor sind in Autumn verliebt, und als Weston beginnt, Gedichte für
Connor zu schreiben, die dieser dann Autumn schickt, ist das Chaos
perfekt.
Die Geschichte wird immer
spannender und die Situation spitzt sich zu. Den Cliffhanger habe ich
allerdings ab einem gewissen Punkt kommen sehen, sodass er für mich
nicht ganz so überraschend kam. Ich freue mich unheimlich auf die
Fortsetzung!

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