Autorin: Laetitia Colombani
Verlag: S. Fischer
Seiten: 272
ISBN: 978-3-596-52266-8
Preis: 12€ (Taschenbuch)
Inhalt:
Die
Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher
nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter
lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem
Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte
Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die
erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt
sie von ihrer schweren Erkrankung.
Ergreifend und kunstvoll flicht
Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen
prachtvollen Zopf.
Meine Gedanken zum
Buch:
Dieses Buch hat in meiner
Familie große Wellen geschlagen und ich bin nun die letzte in der
Reihe gewesen, um es zu lesen.
Wir lernen in dieser
Geschichte drei sehr unterschiedliche Frauen kennen, die alle etwas
verbindet: der Wunsch nach Freiheit. Es ist kein Geheimnis, dass alle
drei Schicksale am Schluss miteinander zusammenhängen.
Smita lebt in Indien und
wünscht sich für ihre Tochter ein besseres Leben als sie es hat.
Die Familie lebt in Armut und die Kapitel, in denen es um Smita geht,
haben mir immer eine bedrückte Stimmung vermittelt.
Giulia lebt in Italien
kein schlechtes Leben, bis zu jenem schicksalhaften Tag, an dem ihr
Vater ins Krankenhaus kommt. Von da an verändert sich ihr Leben für
immer. Giulia muss erfahren, dass das Familienunternehmen vor dem Aus
steht und versucht, dieses zu retten.
Sarah ist eine
erfolgreiche Anwältin in Kanada, die nur für die Arbeit lebt. Als
sie von ihrer Krankheit erfährt, ändert sich auch ihr Leben
schlagartig und sie beginnt zu verstehen, was im Leben wichtig ist.
Alle drei Frauen haben
etwas Besonderes und Starkes an sich. Leider hat mir das Buch dennoch
nicht so gut gefallen. Mein erste Kritikpunkt ist die fehlende
wörtliche Rede. Alles wird nur wiedergegeben, nichts direkt gesagt.
Das finde ich sehr schade, denn es hätte die Geschichte ein wenig
lebendiger gemacht. Des weiteren habe ich die Handlung als sehr zäh
und schleppend empfunden. Ich wage mal zu behaupten, dass man die
Geschichte mit 200 Seiten weniger auch hätte erzählen können.
Ein interessanter Roman,
dessen Ende ich so nicht erwartet hätte. Leider dennoch nicht ganz
mein Fall.

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