Inhalt:
Als Jane Madison erfährt, dass ihr Exmann zum zweiten Mal heiratet, gerät ihre Welt erneut ins Wanken. Sie ist sich sicher, nie wieder glücklich zu werden. Doch dann taucht Henry Birch in Briar Creek auf, der Mann, der Jane die Heirat bis zu ihrem Hochzeitstag ausreden wollte - und ihr Herz auch nach all den Jahren höher schlagen lässt. Aber eine alleinerziehende Mutter kann doch nicht den besten Freund ihres Exmanns lieben ... oder etwa doch?
Meine Gedanken zum Buch:
Ich war auf der Suche nach Büchern für den Herbst und da dieses Buch den Herbst schon im Titel trägt, habe ich es als sehr passend empfunden.
Leider spielt die Jahreszeit hier fast keine Rolle, was ich sehr schade finde. Die Geschichte hätte eins zu eins auch im Sommer oder Frühling funktioniert.
Mit dem Schreibstil habe ich mich ebenfalls sehr schwer getan. Es wird in der dritten Person geschrieben und wenn der Autor/die Autorin es nicht schaffen, mich mit irgendetwas besonderem zu überzeugen, dann wird es schwierig. Genau das war hier der Fall. Ich konnte leider so gar keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen, was schade ist, denn ich wollte sie wirklich mögen. Das klingt jetzt so, als hätte ich mit beiden nichts anfangen können, doch ganz so ist es nicht. Henry und Jane waren mir durchaus sympathisch.
Jane ist Ende zwanzig und eine liebevolle Mutter für ihre Tochter. Sie gibt alles für ihre Freunde und Familie. Dabei vergisst sie des öfteren sich selbst. Diesen Charakterzug finde ich sehr real, denn häufig ist es so, dass man sein eigenes Glück hintenan stellt, nur damit es den Menschen um uns herum gut geht.
Henry ist vor vielen Jahren aus Briar Creek weggezogen. Die Gründe dafür sind für mich nicht ganz nachvollziehbar. Das liegt wahrscheinlich einfach daran, dass ich nicht mitfühlen konnte. Henry ist sehr zurückhaltend und zuvorkommend, ersteres leider manchmal an den falschen Stellen...
Briar Creek vermittelt einem das typische Kleinstadt-Feeling, in der jeder jeden kennt. Das hat mir die Stadt und ihre Bewohner wirklich sympathisch gemacht.
Die Geschichte ist schön für zwischendurch, für mich aber kein Must-read.

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