Inhalt:
Louisa ist fassungslos. Mit Paul war
sie so glücklich wie nie zuvor. Mit ihm konnte sie furchtlos und ganz sie
selbst sein und das Leben endlich in vollen Zügen genießen. Doch jetzt will er
plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben. Es bricht ihr das Herz, dabei
erkennt sie hinter dem Sturm in seinen Augen immer noch Zuneigung. Sie ahnt
nicht, dass Paul es kaum ertragen kann, für den größten Schmerz in ihrem Leben
verantwortlich zu sein. Gibt es wirklich keine Zukunft für die beiden? Oder
müssen sie nur verstehen, dass es zwar viel Mut braucht, die große Liebe zu
finden, aber noch mehr Mut, sie festzuhalten?
Meine
Gedanken:
Nachdem „Wir
sind das Feuer“ mit einem Cliffhanger geendet hat, musste ich natürlich wissen,
wie es weitergeht. Dieses Mal hatte ich leider ein paar Einstiegsschwierigkeiten,
was vielleicht aber auch dran liegt, dass ein längerer Zeitraum zwischen dem
Lesen von Band 1 und Band 2 lag.
Louisa und
Paul sind sich sehr ähnlich, was gerade in diesem Band nochmal deutlich wird.
Beide haben mit der Vergangenheit und ihren eigenen Problemen zu kämpfen,
sodass die Kluft zwischen ihnen immer größer wird. Als Leser wird man mit in
das Loch gezogen, bekommt von beiden eine eindeutige Sicht auf die Dinge und
versteht, wie schwierig es sein kann, den ersten Schritt zu wagen. Das Ganze
macht die Geschichte so wahnsinnig emotional, denn die Beziehung zwischen
Louisa und Paul ist ein langsamer Prozess, der den Leser gefangen nimmt.
„Dass es
darum ging, das im Gedächtnis zu behalten, für das wir den Menschen, den wir
verloren hatten, bewunderten. Was ihn ausgemacht hatte. All die Spuren, die
diese Person in der Welt hinterlassen hatte.“ (S. 244)
Der poetische
Schreibstil der Autorin tut sein übriges und ich konnte gar nicht anders, als
mit einem dicken Kloß im Hals Seite um Seite umzublättern und auf ein Happy End
zu hoffen. Definitiv eine Empfehlung!
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