Inhalt:
Mit den hier versammelten Fallerzählungen führt Romy Hausmann
den Beweis, dass kein Thrillerautor auch nur annähernd so bizarre Verbrechen
schreiben kann wie das Leben. In einfühlsamen Gesprächen mit Angehörigen und
Opfern, Tätern und Ermittlern, mit renommierten Richtern, Forensikern,
Medizinern und Traumaexperten spürt sie den Fragen hinter dem Offensichtlichen
nach. Die Ergebnisse dieser Gespräche verdichtet sie zu einer sehr persönlichen
Tagebucherzählung über die Macht der Gefühle von Opfern und Hinterbliebenen,
zerstörte Leben und den Versuch, einen Abschluss zu finden.
Meine
Gedanken:
Durch ganz
viele Empfehlungen bin ich auf das Buch aufmerksam geworden, denn ehrlicherweise
hatte ich es vorher gar nicht so auf dem Schirm. Spannend und emotional schildert
Romy Hausmann hier echte Kriminalfälle, die es in sich haben. Besonders
gefallen hat mir, dass die Autorin Interviews mit Experten geführt hat und
diese ihren Platz im Buch bekommen haben. So hatten man auf vieles nochmal eine
ganz andere Sicht. Es gibt einen Fall, der sich mehr oder weniger durch das ganze
Buch zieht. Anfangs habe ich das ein bisschen als „roten Faden“ empfunden. Irgendwann
wird dieser Fall dann erzählt, was für mich eine Art Trennwand dargestellt hat.
Irgendwie hat sich das Buch danach anders angefühlt. Ich glaube, ich hätte es
besser gefunden, wenn der Fall erst am Ende komplett erzählt worden wäre.
Dennoch eine Empfehlung für True Crime-Fans und alle, die es noch werden
wollen!
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